Transformation
Wie KWS den S/4-Spagat schafft
Mit der Einführung von S/4HANA will KWS interne Prozesse harmonisieren, Datenstrukturen vereinheitlichen und die Basis für schnellere, fundiertere Entscheidungen schaffen. Wie die Umstellung erlebt wird, schildern Mitarbeitende, die das Projekt begleitet haben.
Mit S/4HANA schaffen wir die Voraussetzungen, um Markttrends frühzeitig zu erkennen, Innovationen aktiv voranzutreiben und unsere Wettbewerbsfähigkeit gezielt auszubauen. Ein weiterer, ganz praktischer Grund: Der Support für das bisherige SAP-System läuft in den kommenden Jahren aus – eine Umstellung ist also nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig, um weiterhin auf einer zukunftsfähigen Plattform zu arbeiten.
Der Start ins Projekt war für viele ein Sprung ins kalte Wasser. Reiner Almstedt, Operative Vertriebsleitung der Agromais GmbH, erinnert sich: „Neben dem Tagesgeschäft die vielfältigen Projektanforderungen zu stemmen, hat uns extrem gefordert – vor allem, da wir schon über ein Jahr in der Projektphase waren.“ Auch Bianka Andrejkovicsová, Sales and Project Coordinator bei KWS in Ungarn, berichtet, wie die gewohnten Routinen plötzlich nicht mehr griffen: „Mit S/4HANA wurde vieles moderner, aber nicht automatisch einfacher. Viele Prozesse mussten wir komplett neu lernen, und wir passen uns immer noch an.“ Für Nico Breckerbohm, Expert Controlling Master Data Management bei KWS, war die Balance zwischen Projekt und laufenden Aufgaben eine der größten Herausforderungen: „Das verlangt viel Fokus und die Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen.“
Für Nico Breckerbohm war die Balance zwischen Projekt und laufenden Aufgaben eine der größten Herausforderungen.
Bianka Andrejkovicsová erlebte, wie wichtig Geduld, Flexibilität und Teamarbeit sind.
Offenheit, Mut und Teamgeist halfen bei Rückschlägen in der S/4HANA-Umstellung, sagt Reiner Almstedt.
Herausforderungen gemeinsam meistern
Besonders der Global-Template-Ansatz stellte die Beteiligten vor Herausforderungen. „Einige unserer Prozesse waren im Template nicht vollständig berücksichtigt – das hat uns viel abverlangt“, berichtet Reiner. Bianka ergänzt: „Selbst Routinen mussten neu gedacht werden.“ In manchen Momenten war nicht klar, wie die nächsten Schritte gelingen würden – besonders, als der Go-live verschoben wurde. Umso wichtiger war es, gemeinsam dranzubleiben. Auch Nico betont: „Wichtig ist, realistisch zu bleiben, Bedenken offen anzusprechen und sich aktiv einzubringen – nur so gelingt Veränderung.“
Gerade in diesen schwierigen Momenten zeigte sich die gemeinsame Stärke aller Beteiligten. „Ich war immer sicher: Wir schaffen das zusammen! Besonders stolz bin ich auf das Engagement und die Beharrlichkeit meines Teams“, betont Reiner. Bianka hebt hervor, wie wichtig es war, im Team zu bleiben, offen zu kommunizieren und kontinuierlich zu testen. „Das Projekt hat mir gezeigt, wie wichtig Geduld, Flexibilität und Teamarbeit sind. Herausforderungen annehmen, Hilfe suchen und gemeinsam Lösungen finden – das macht den Unterschied.“ Nico ergänzt: „Ein erfolgreicher Go-live ist ein Meilenstein, aber nicht alles läuft von Anfang an perfekt. Durchhalten und gemeinsam Lösungen finden – das zählt.“
„Viele Prozesse mussten wir neu lernen.“
Bianka Andrejkovicsová
Erfolgreicher Wandel braucht Zeit
Trotz aller Herausforderungen gab es viele kleine und große Erfolge. Alle Beteiligten sind stolz darauf, dass das operative Geschäft während der Umstellung stabil blieb und das Global Template maßgeblich weiterentwickelt werden konnte. Möglich wurde das, weil das Team – statt starr an Vorgaben festzuhalten – gemeinsam nach Lösungen suchte, Prozesse anpasste und Wissen teilte. Der neue GROW-Ansatz hat dabei geholfen, flexibler auf Herausforderungen zu reagieren und die Zusammenarbeit im Projekt voranzubringen.
KWS will nicht nur mit der Zeit gehen, sondern die Zukunft aktiv gestalten. Nur mit einer modernen, von SAP unterstützten Plattform bleiben wir langfristig handlungsfähig und bereit für die Herausforderungen von morgen. „Wir brauchen Wandel, um uns weiterzuentwickeln und besser zu werden. Stillstand ist keine Option. Mit guten Ideen, Mut und Teamgeist gestalten wir die Zukunft von KWS – jeden Tag, im Kleinen wie im Großen“, sagt Reiner.
Alle sind sich einig: Transformation ist kein Selbstläufer. Es gibt Rückschläge, Unsicherheiten und Phasen, in denen nicht alles nach Plan läuft – und das ist in Ordnung. Entscheidend ist, offen darüber zu sprechen, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen zu finden. Offenheit, Mut und Teamgeist sind die Basis für nachhaltigen Wandel – und der wichtigste Grund, warum der Weg gelingt. |
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