Strategie

Umfrage

Employee Engagement

Von der Befragung zur Veränderung

Aus dem letzten Employee Engagement Survey hat sich einiges entwickelt. Wir geben ein Update und zeigen, warum mitzumachen wirklich etwas bewirkt.

Wie ist der aktuelle Status bei der Umsetzung der Ergebnisse?

Martina Pumpat, Expert Employee Experience: Seit dem letzten Employee En­gage­ment Survey ist vor allem dort viel passiert, wo es im Arbeitsalltag spürbar ist: in den Teams. Die Aktionspläne befinden sich aktuell in unterschiedlichen Umsetzungsphasen. Viele Teams haben gezielt Themen aufgegriffen, die im Survey als besonders relevant benannt wurden, darunter Kommunikation, Lernen und Entwicklung sowie Arbeitsprozesse. Wichtig dabei: Jedes Team setzt dort an, wo es für den eigenen Arbeitsalltag den größten Handlungsbedarf sieht.

Darüber hinaus engagieren sich in einigen Bereichen Kolleginnen und Kollegen besonders aktiv in der Umsetzung der Survey-Ergebnisse. Sie treiben Themen in ihren Teams voran, vernetzen Aktivitäten und sammeln dabei wertvolle Projekterfahrung. Diesen Ansatz bauen wir im Employee Engagement Survey 2026 gezielt weiter aus. Wer sich aktiv einbringen möchte, kann sich gern bei mir melden.

Beispiele aus den Teams

Esmeralda García, National Sales Manager Spain

Eines der am niedrigsten bewerteten Ergebnisse bei uns im Team war das Thema Work-Life-Balance. Mit gezielten Maßnahmen konnten wir unser Team entlasten, die Arbeitszeit besser verteilen und das Arbeitsklima spürbar verbessern. Zusätzlich überprüfen wir regelmäßig die Aufgabenverteilung, um Überlastung frühzeitig zu vermeiden.

Kenny Piecharka, Country Manager, KWS Seeds Canada

Der Aktionsplanungsprozess war für unser Team sehr wertvoll. Er hat gezeigt, dass alle im Team durch aktives Mitwirken tatsächlich Einfluss auf Veränderungen nehmen können. Unsere Themen überprüfen wir regelmäßig in zweiwöchentlichen Onlinemeetings und vertiefen sie in Präsenztreffen. Der Prozess hat spürbaren Mehrwert geschaffen, und wir sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Anna Funke, Team Lead HR Business Partners South-Eastern Europe, Central Europe & Asia

Bei meinem Einstieg als neue Führungskraft lagen die Teamergebnisse gerade frisch vor. Das war für mich sehr hilfreich: Wir konnten im Team offen über Themen sprechen, die wirklich bewegen, und uns gleichzeitig bewusst kennenlernen. So habe ich schnell verstanden, wo es gut läuft und wo der Schuh drückt. Jetzt arbeiten wir alle gemeinsam an Verbesserungen.
(Foto: Aktionsplanungsworkshop in Monselice; Aufnahme mit dem Laborteam vor Ort)

Welche Themen wurden organisationsweit aufgegriffen?

Melanie Eisinger, Head of Global HR: Neben den Aktivitäten in den Teams sehen wir sehr klar, welche Themen viele unserer Mitarbeitenden organisationsweit bewegen. Ein zentrales Beispiel ist Kommunikation.

Für wichtige Themen haben wir eine Kommunikationskaskade eingeführt, beginnend mit der Führungsebene unter dem Vorstand und ergänzt durch unterstützende Materialien. Ziel ist es, Informationen für alle möglichst einheitlich und nachvollziehbar weiterzugeben und Entscheidungen besser einzuordnen. Uns geht es dabei nicht um mehr Kommunikation, sondern um klarere Kommunikation.

Auch Feedback und der Umgang mit Veränderung wurden in vielen Kommentaren zum Survey deutlich benannt. Zum Thema Feedback starten wir innerhalb der kommenden Monate ein Online-Pilotformat für alle, die ihre Kompetenz im Feedbackgeben und -nehmen weiterentwickeln möchten. Interessierte können sich gern direkt bei Martina Pumpat melden.

Zum Thema Change entwickeln wir aktuell praxisnahe Formate und bündeln Wissen, um Mitarbeitende und Führungskräfte im Umgang mit Veränderungen zu unterstützen. Weitere Informationen dazu im Artikel „Veränderung verstehen“ in dieser Ausgabe.

All das zeigt: Wir arbeiten gezielt an Themen, die im Arbeitsalltag wirklich einen Unterschied machen. „Make yourself grow“ bedeutet in diesem Zusammenhang, Feedback ernst zu nehmen, Dinge auszuprobieren und gemeinsam Schritt für Schritt besser zu werden.

Wie geht es weiter?

Martina: Der nächste Employee Engagement Survey findet vom 1. bis 26. Juni statt. Bis dahin wünschen wir uns: dranbleiben, sich einbringen und die aktuellen Themen weiterbearbeiten und natürlich bei der nächsten Befragung wieder mitmachen.

Denn nur mit breiter Beteiligung erhalten wir ein realistisches Bild davon, wo wir stehen und was wir erreicht haben. Wer sich beteiligt, gestaltet aktiv mit, wie Zusammenarbeit, Kommunikation und Veränderung im Arbeitsalltag erlebt werden. |

Martina Pumpat

martina.pumpat@kws.com

Melanie Eisinger

melanie.eisinger@kws.com


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